Eingeschlafene Füße

Zahlreiche Radsportler klagen beim Training über eingeschlafene Füße. Der Grund liegt in der verminderten Blutzufuhr im Zehenbereich. Ist der Schuhadapter richtig eingestellt, so liegt die Pedalachse auf Höhe des Großzehengrundgelenks. Bei jedem Tritt wird der relativ kleine Bereich der Fußsohle, der über der Pedalachse liegt, stark komprimiert. Je länger die Dauer und je höher der Druck (z.B. bergauf fahren), desto schlechter die Durchblutung im vorderen Fußbereich. Gerade in den Wintermonaten ist dies sehr unangenehm, da die Füße zu allem Überfluss auch noch kalt werden.

 

Im folgenden ein paar Vorschläge, mit denen sich Abhilfe schaffen lässt!

  • Die Schuhe sollten so gewählt werden, dass sie vor allem im Vorfußbereich viel Platz bieten. Nur so kann sich der Fuß beim Druck aufs Pedal entsprechend ausbreiten.
  • Damit sich der Druck gleichmäßiger verteilen kann, sollten Schuhe mit harten, steifen Sohlen gewählt werden.
  • Beim Mountain Bike Training empfiehlt es sich immer wieder Laufpassagen über mehrere hundert Meter einzubauen.
  • Bei extremen Beschwerden kann nur durch die Verwendung eines herkömmlichen Pedals mit „Käfig“ zusammen mit normalen Turnschuhen Abhilfe geschaffen werden.