
Ausrüstung Schwimmen
Vorausgesetzt, Du willst beim ersten Mal keinen Weltrekord aufstellen, genügt ein alter Badedress vollkommen: Damen tragen einen Badeanzug – am besten mit überkreuzten Trägern, die im Wasser nicht verrutschen; Herren schlüpfen in die gewohnte Badehose. Zum Wechseln der Schwimmbekleidung ist in der Wechselzone Platz, wo Du bei Deinem Rad zuvor auch ein kleines Handtuch zum Trocknen der Füße, eine Radhose, ein T-Shirt oder Rad-Trikot und Radsschuhe oder – falls Du keine Klickpedale hast und mit Laufschuhen radelst – gut eingelaufene Laufschuhe geparkt hast.
Willst Du dich nach dem Schwimmen nicht mit dem Umkleiden beschäftigen und möglichst rasant aufs Rad wechseln, sind spezielle, auch zum anschließenden Radfahren geeignete schnelltrocknende Triathlon-Badehosen mit Einsatz oder Einteiler empfehlenswert. Triathlon-Badehosen sind etwas breiter als eine Schwimmhose geschnitten und haben einen dünnen gepolsterten Einsatz, der einen bequemen Sitz auf dem Rad garantiert.
Schwimmanzüge aus Neopren, wie sie ambitionierte Triathleten tragen, sind teuer. Sie kosten je nach Modell und Marke zwischen 150 und 600 €, sind im Schritt-, Arm- und Schulterbereich elastisch und schützen vor Kälte. Da sie einen stärkeren Auftrieb bewirken, liegt der Schwimmer besser im Wasser und kommt schneller voran. Das Tragen der „Kleinen Schwarzen“ ist jedoch nicht bei allen Triathlonwettkämpfen erlaubt. Generell gilt: Für einen Schnupper- oder Volkstriathlon reicht klassische Badebekleidung. Wenn Dir der Sport Freude macht, probiere einen Neopren einmal unverbindlich bei einem der zahlreichen Testschwimmen aus, die oft im Rahmen von Triathlons angeboten werden. Athleten in unseren Breiten entscheiden sich in der Regel für einen Anzug mit langem Arm. Lange Neoprenärmel sorgen für eine größere Auftriebfläche und schützen besser vor dem Eindringen von Wasser und vor Kälte.
