Radtraining

Von den drei Triathlondisziplinen ist Radfahren mit Sicherheit die Sportart, die am meisten vom Wetter und vom zur Verfügung stehenden Trainingsgelände abhängt. Nicht selten muss der ausgeklügelte Trainingsplan aufgrund von Dauerregen abgeändert werden.

Das Gelände ist zwar eher planbar, aber eventuell nicht so vorhanden wie ich es in meinen Trainingsplänen vorgegeben habe. Deswegen ein paar Hinweise für Alternativen.

 

Wetter:

Auf dem Trainingslan steht eine 5 stündige Radeinheit und es schüttet bei 7 Grad aus allen Wolken. Was tun? Auf jeden Fall sollte man grundsätzlich abwägen zwischen dem Erkältungsrisiko und dem Trainingseffekt. Bei 7 Grad ist das Risiko zu groß. Deswegen empfehle ich hier eine Mischung aus draußen fahren und Rolle. Konkret könnte es so aussehen: 2 Stunden gut eingepackt im Freien fahren, anschließend noch 1,5 Stunden auf die Rolle.

 

Gelände:

Besonders die Flachländler sind bei den TP50 Vorgaben, also der aeroben Kraftausdauer am Berg, oft in Schwierigkeiten. Das Training lässt sich zwar auch gegen den Wind absolvieren aber dieser ist naturgemäß nicht planbar. Im Zweifelsfall muss das Training auf der Rolle stattfinden. Auf dem Plan steht 1 Stunde Grundlage, anschließend 4x 5Min. TP50 am Berg und zum Abschluss noch 1h Grundlage. Alternative Möglichkeit wäre hier: 2 Stunden Grundlage im Freien auf dem Rad, anschließend Wechsel auf die Rolle und das angegebene TP50 Training dort absolvieren.

Das andere Extrem sind die Athleten die quasi keinen Meter flaches Gelände zur Verfügung haben. Hier empfehle ich die Übersetzung tatsächlich so zu wählen, dass auch bergauf der Grundlagenpulsbereich nicht verlassen wird. Ist dies aufgrund der Steigung nicht möglich, dann sollte der Anstieg zum aeroben Kraftausdauertraining (TP50) genutzt werden.